Blumenwächter erfunden

Liam Ort von der Kopernikusschule hat tolle Ergebnisse bei „Jugend forscht“ erzielt. Foto: PM

Stolz ist man an der Kopernikusschule Freigericht auf den Schüler Liam Ort aus der Klasse G7c.

Freigericht – Bei „Jugend forscht“ im Fachgebiet Technik in der Alterssparte „Schüler experimentieren“ hat der 13-Jährige den ersten Platz im Regionalwettbewerb Rhein-Main-Ost erreicht. Zudem erhielt er den Sonderpreis Umwelttechnik. Als Regionalsieger hat er dann zudem am Landeswettbewerb in Kassel teilgenommen und erzielte mit seinem Projekt im Bereich Technik Platz 3. Zudem erhielt er hier den Sonderpreis für Energieeffizienz und Umwelt.

Wie die beiden Projektbetreuer Buket Eris und Olaf Sailer berichten, hat Liam sich mit folgendem Problem befasst: Man kommt aus dem Urlaub zurück und dann das: Alle Pflanzen auf der Fensterbank sind vertrocknet. Oder man muss vor dem Urlaub dem Nachbarn den Schlüssel geben und ihn bitten, die Blumen zu gießen. „Da dies bei uns zu Hause auch schon passiert ist, kam ich auf die Idee, einen Blumenwächter zu konstruieren. Mein Blumenwächter basiert auf einer elektronischen Schaltung, die erkennt, ob die Erde einer Pflanze noch mit genügend Wasser versorgt ist. Ist dies nicht der Fall, wird die Pflanze automatisch bewässert. Somit ist mein Blumenwächter ein Problemlöser für Menschen mit Pflanzen, die in den Urlaub fahren möchten oder keinen grünen Daumen haben“, erklärt der junge Tüftler.

Seine Lösung: Er hat eine Schaltung entwickelt, die die Feuchtigkeit in der Erde einer Pflanze misst, in gewissen Zeitintervallen überprüft und bei Bedarf (Trockenheit der Erde) mit einer festgelegten Menge Wasser versorgt. Nach einer festgelegten Wartezeit wird die Feuchtigkeit der Erde erneut überprüft und entweder erneut gegossen oder nicht.
upn

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