Großzügige Spende übergeben

30 000-Euro-Spende des Fördervereins für die Main-Kinzig-Kliniken übergeben: Philipp Berno, Frank Forst Christian Quack, Siegfried Rückriegel sowie die Vorstandsmitglieder Dennis Becker und Uwe Häuser erläuterten, für was das Geld verwendet wird. Foto: PM

Förderverein übergibt 30 000 Euro an die Main-Kinzig-Kliniken.

Gelnhausen – Der Verein der Freunde und Förderer des Krankenhauses Gelnhausen hat jüngst die Cafeteria-Türen für den Frühlingsempfang geöffnet. Der Abend bot den über 100 Fördermitgliedern und interessierten Besuchern eine informative und gesellige Plattform.

Nachdem Vorsitzender Siegfried Rückriegel die Gäste und Mitglieder begrüßte, nutzte Christian Quack die Gelegenheit, sich als neuer Geschäftsführer der Main-Kinzig-Kliniken vorzustellen. In seinem Vortrag sprach er über seinen ersten Eindruck, den er von den Kliniken hat, sowie über die aktuellen Entwicklungen der politischen Rahmenbedingungen und der Krankenhausreform. „Die Main-Kinzig-Kliniken sind zwei gut aufgestellte Krankenhäuser. Mein Ziel ist ganz klar die Weiterentwicklung beider Standorte inklusive des ambulanten Sektors“, fasste der erfahrene Krankenhausmanager zusammen.

Im Fokus des Abends stand ein interessanter Vortrag von Dr. Artur Medwedowsky. Der Chefarzt der Klinik für Unfall-, Gelenk- und Wirbelsäulenchirurgie sprach über „Knochenbrüche im Alter – Was ist anders?“. Dabei erhielten die Zuhörer wichtige Einblicke in die Behandlungsmöglichkeiten und einige Tipps zur Prävention. Dass es sich dabei um ein Thema handelt, das dem versierten Mediziner am Herzen liegt, machte er gleich zu Beginn deutlich: „Knochenbrüche sind bei älteren Menschen so individuell zu behandeln, wie die Menschen selbst sind. Niemals reicht nur der Blick auf das Röntgenbild.“ Wie eng viele Abteilungen in den Main-Kinzig-Kliniken zusammenarbeiten, um für jeden Patienten eine bestmögliche Versorgung nach einem Knochenbruch zu ermöglichen, erläuterte Dr. Medwedowsky mit großer Leidenschaft.

Den amüsanten Abschluss bildete dann der Vortrag von Professor Dr. Hermann von Lilienfeld-Toal, Chefarzt a. D. und Beiratsmitglied des Fördervereins. Mit dem Titel „Auf den Blickwinkel kommt es an“ brachte Lilienfeld-Toal die Gäste zum Schmunzeln und regte zugleich zum Nachdenken an. Im Anschluss an das offizielle Programm übergaben Vorstandsmitglieder des Fördervereins die Jahresspende 2023. Geschäftsführer Quack sowie Frank Forst und Philipp Berno nahmen stellvertretend für Ärzte und Pflegende der Zentralen Notaufnahme (ZNA) die großzügige Spende in Höhe von 30 000 Euro dankend entgegen.

Diese Spende ermöglicht die Anschaffung spezieller Schockraumliegen, die eine schnelle und optimale Versorgung von schwer verletzten Patienten unterstützen.

Der stellvertretende Pflegerische Leiter der ZNA, Berno, betonte: „Die Spezialliegen erleichtern deutlich unseren Arbeitsalltag“, während Forst, Ärztlicher Leiter der ZNA, hervorhob: „Von dieser großzügigen Spende profitieren nicht nur unsere Patienten, sondern auch wir als Mitarbeitende.“ Geschäftsführer Quack zeigte sich ebenfalls dankbar für das außergewöhnliche Engagement der Freunde und Förderer und betonte die Wichtigkeit dieser Investition in Zeiten wirtschaftlicher Herausforderungen.
upn