Kein Stillstand beim HGV in der Corona-Zeit

Der Vorsitzende des HGV Linsengericht, Heinz Breitenbach, überreicht die Ehrenurkunde für 25-jährige Mitgliedschaft im Verein an Edith Haas. Foto: PM

Linsengericht – Die Jahreshauptversammlung war die erste Veranstaltung des Heimat- und Geschichtsvereins Linsengericht seit der letzten Monatsversammlung im März 2020. Aufgrund der Corona-Pandemie gab es kein Amtshof- und Weinfest, keinen Neujahrsempfang, keine Monatsversammlungen und keine Studienreise.

Wie der Vorsitzende Heinz Breitenbach in seinem Bericht erläuterte, gab es jedoch keinen vollständigen Stillstand, vor allem die Mitglieder der Freitagsgruppe waren weiterhin aktiv.

Vor dem Dorfmuseum steht seit vergangenem Jahr die restaurierte Bandsäge, im Dorfmuseum wurde ein Musikzimmer neu eingerichtet und die „Gud Stubb“ neugestaltet. Die Geschichtsblätter 2019 und 2020 wurden mit interessanten Artikeln und der Chronik des jeweiligen Jahrgangs herausgegeben.

Zum 50. Geburtstag der Gemeinde drehte Bernd Weith den Film „Linsengericht – Der Film“. Er wurde im letzten Jahr im Sitzungssaal in der Zehntscheune in Altenhaßlau und im Anschluss an die diesjährige Versammlung vorgeführt.

Bernd Weith und Werner Schürer erstellten für die Haselaschule einen virtuellen Rundgang durch das Dorfmuseum, da ein Besuch der Klassen wegen Corona zum damaligen Zeitpunkt nicht möglich war. Ein besonderes Ereignis war die Verleihung der Medaille für Heimatpflege und Geschichtsforschung an den Ehrenvorsitzenden Theo Ratzka im Main-Kinzig-Forum.

Auf der Tagesordnung standen auch Ehrungen. Edith Haas bekam für 25 Jahre Mitgliedschaft eine Ehrenurkunde, die restlichen sechs Urkunden wurden den jeweiligen Mitgliedern inzwischen persönlich überreicht.

Ob es einen Neujahrsempfang in 2022 geben wird, ist zurzeit noch ungewiss. Der Verein versucht, alle zwei Monate eine Monatsversammlung abzuhalten. Termine hierzu werden rechtzeitig bekannt gegeben.
upn

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