Krankenwagen finanziert

Mit dem 12 000 Euro schweren Spendenscheck wurde mittlerweile ein Krankenwagen in der Ukraine finanziert.

Wächtersbach – Es ist noch nicht lange her, dass das Capitol Symphonie Orchester unter der Leitung von Dr. Ralph Phillipp Ziegler den Besuchern der Einweihungsfeier von Schloss Wächtersbach einen unvergesslichen Abend ermöglicht hat. Teil des Ensembles war auch die bekannte Folkloresängerin Olga Zaitseva, die in der russischsprachigen Ost-Ukraine aufgewachsen ist. Dabei ist Zaitseva nicht nur eine hervorragende Künstlerin, die auch zur Schlosseinweihung die Gäste mit ihrem Gesang berührte, sondern sie setzt ihre Bekanntheit auch für die humanitäre Hilfe für Opfer aus dem Angriffskrieg auf die Ukraine ein. So machte sie auch während des Konzerts auf den Verein „OBOZ Humanitäre Hilfe für die Ukraine“ aufmerksam, der sich zur Aufgabe gemacht hat, Spenden für Hilfsgüter zu sammeln.

„Die authentische Darstellung der Problemlagen im Kriegsgebiet durch Frau Zaitseva hat uns am Konzertabend so berührt, dass uns klar war: Das Autohaus Nix muss hier mit einer Spende helfen“, erklärt Alexander Nix, Geschäftsführer der Autohaus Nix GmbH. Und so konnte Bürgermeister Andreas Weiher noch am selben Abend den Konzertbesuchern verkünden, dass das Autohaus eine Spende über 12 000 Euro für die Anschaffung eines kompletten Krankenwagens leisten wird.

„Das Autohaus Nix ist nicht nur einer der größten Arbeitgeber in Wächtersbach, sondern es unterstützt das ehrenamtliche Engagement in den Vereinen von Wächtersbach auf vielfältige Weise. Durch die großzügige Spende an den Hilfsverein wird zudem noch einmal mehr deutlich, dass das Autohaus Nix auch außerhalb des Tagesgeschäfts soziale und humanitäre Verantwortung übernimmt, was in Zeiten steigender Energiepreise alles andere als selbstverständlich ist. Als Bürgermeister bin ich für das Engagement der Autohaus Nix GmbH sehr dankbar“, so Andreas Weiher.

Die Spende ist zwischenzeitlich auf dem Konto des Vereins angekommen und wurde unmittelbar in einen Krankenwagen investiert, der auch bereits an das Zentralkrankenhaus der Stadt Derhachi im Osten der Ukraine überführt wurde. Er ist ein weiterer, wichtiger Baustein, der die medizinische Versorgung der Verwundeten an der Kriegsfront erheblich vereinfacht.
upn

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